childhood
Love has never been a game.

Zumindest haette es das nie sein sollen. Aber wenn ich so zurueckdenke, muss ich gestehen, dass ich wohl oft mit den Gefuehlen anderer gespielt hab, auch wenns unbewusst war. Ich hab immer jemanden gebraucht, von dem ich wusste, dass er da ist, in mir etwas wundervolles sieht. Hab Hoffnung gegeben & war doch immer kalt und unberuehrbar wie Eis. Und nun wo ich David habe, erscheint mir das alles so laecherlich. Beginne mich zu fragen, ob ich Flo wirklich geliebt habe. Frage mich das so oft. Er war meine erste Beziehung. David nun meine Zweite.
Hab mich mit Flo immer so gluecklich gefuehlt. Er hat mir die Familie gegeben, die gefehlt hat aber die Frage die mich nie loslaesst - Waer ich auch mit ihm zusammen gekommen, wenn ich nicht gerade an so einem Tiefpunkt gewesen waere? Hab ich mich nicht eher fallen lassen, weil ich jemanden gebraucht hab, als ich daheim ausgezogen bin? Wir sind so verschieden. Ich hab nachdem schluss war soviele Eigenschaften an ihm gesehen, die mich bei anderen immer angewidert haben, seine Ignoranz, sein Selbstmitleid. Gibt sovieles mit dem ich normal so garnicht klarkomme, die mir in der Beziehung aber nie aufgefallen sind. Glaube wollte das alles einfach nicht sehen, sondern nur das Gefuehl haben geliebt und geschaetzt, ein klein wenig gebraucht zu werden.

Und auch wenn ich die Beziehung nicht bereue, weil sie mich fuer wundervolle 6 Monate gluecklich gemacht hat, so kommt mir manchmal doch der Gedanke, dass alles nur Schein war. Wenn ich es mit mir und David vergleiche.. ist einfach ein totaler Unterschied. Mit David bin ich einfach ich selbst, etwas, dass ich bei Flo nie sein konnte. Und selbst wenn zwischen mir und David noch diese verfickten 8000km liegen, wenn das wir momentan aus skypen & Zeilen besteht, so fuehl ich mich ihm naeher, als ich mich Flo je gefuehlt habe, nichtmal, als ich in seinen Armen lag. Da war immer diese Distanz, dieses sachliche. Alles schien immer so unreal und zerbrechlich. Bei David hab ich das Gefuehl, dass einfach alles passt. Ich kann die kleine freche, sturkoepfige Ani sein, die Ani, die Angst vor Gefuehlen hat und nur manchmal sentimental wird. Er akzeptiert das alles, obwohl ich weiss, dass ihn meine Mauer oft frustet, aber ich versuch ja sie so gut es geht fallen zu lassen. Ist, als haette ich einfach meinen Deckel gefunden. Scheint alles so leicht, vieles machbar, auch wenn ich mir viele Gedanken mach wie ich das alles hinbekommen soll. Wie ich meinem Dad erklaer, dass ich zurueck nach Deutschland will, wie ich das mit der Schule und dem Geld alles auf die Reihe bekommen will. Zurueck zu meiner Mutter kommt garnicht in Frage & wenn das mit David und mir klappen sollte, selbst ohne Entfernung, dann stellen sich noch vielmehr fragen, Fragen auf die ich erst eine Antwort bekommen werde, wenn die Zeit vor meiner Tuer steht.

Doch ich weiss, dass es das ist was ich will und ich hab schon immer spontan auf mein herz gehoert. Scheint fuer andere immer verrueckt und vielleicht bin ich das auch, aber ich will mein Leben gelebt haben, mit allen Hoehen und Tiefen, will das getan haben, wonach mein Herz schrie.

27.2.11 16:24
 


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